Tłumaczenia (niemiecki)

„Denken Sie daran, sie nicht um Gnade zu bitten!” – über ungelöste Verbrechen an einem polnischen Helden

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Unerkannt kehrt er aus Sibirien heim,

aber seine Heimat wird von Menschen regiert, die den Feinden Polens treu bleiben

Der Galgen ist fertig, die Todeszelle überfüllt

So beendet ein weiterer großer Pole sein Leben

 

Mit diesen Worten würdigte der Krakauer Rapper „Tadek” seinen unerschütterlichen polnischen Helden, den Brigadegeneral der polnischen Armee August Emil Fieldorf pseud. Nil.

 

August Emil Fieldorf wurde am 20. März 1895 in Krakau geboren. Im Alter von 17 Jahren trat er dem Schützenverband „Strzelec“ bei. Von den ersten Tagen des Ersten Weltkriegs an kämpfte er in den Reihen der Polnischen Legionen. Er beteiligte sich an der Entwaffnung der österreichischen Besatzung in Krakau. Während der Grenzkämpfe nahm er unter anderem an der Vilnius-Offensive (April 1919) und der Kiew-Offensive 1920 teil.

In der Zwischenkriegszeit besetzte er in der polnischen Armee verschiedene Posten, darunter den, des Kommandanten von dem KOP-Bataillon „Troki”. Während des polnischen Feldzugs 1939 befehligte er das 51. Infanterieregiment der „Preußen”-Armee. Es gelang ihm nach Frankreich durch zu dringen, von wo aus er als Offizier für besondere Aufgaben ins Hauptquartier des ZWZ nach Polen geschickt wurde. Er wurde Leiter der KG Diversion der polnischen Heimatarmee (1). Es war sein Beschluss, den „Henker von Warschau” zu liquidieren. Diese Aktion dauerte ungefähr eineinhalb Minuten und war erfolgreich (2).

 

In dieser Zeit begannen die in Polen mit Zustimmung westlicher Verbündeter ansässigen kommunistischen Behörden einen kompromisslosen Kampf gegen polnische Patrioten, lange vor dem Ende der Militäroperationen 1945. Ein Opfer dieser Verfolgungen war unter anderem August Emil Fieldorf. Er wurde im März 1945 unter falschem Namen verhaftet und von den Sowjets, die Polen besetzten, in ein Arbeitslager im Ural gebracht. Er war in den Lagern Nr. 231 und 523. Nach zwei Jahren harter Arbeit wurde er freigelassen und kehrte am 26. Oktober 1947 (3) nach Polen zurück.

 

 

Nach seiner Rückkehr ins Land vertraute er den Kommunisten, die die neue Nachkriegsrealität schufen, und enthüllte seine wahre Identität. Im November 1950 wurde er vom Sicherheitsbüro festgenommen. Die rechtswidrige Verhaftung wurde von Fajga Danielak, einer jüdischen kommunistischen Aktivistin unter dem Namen Helena Wolińska (4), erlassen. Am 15. Februar 1951 verlängerte sie die Inhaftierung. Diesen Beschluss unterschrieben Richter des Militärbezirksgerichts in Warschau, bestehend aus: Oberst Aleksander Warecki (ursprünglich Warenhaupt (5)), Major Mieczysław Widaj (bis 1945 Offizier der Heimatarmee des Bezirks Lemberg, treuer Diener des kommunistischen Systems, in dessen Namen er über 100 Soldaten der polnischen Unabhängigkeitsbewegung verurteilte) (6) und Major Zygmunt Wizelberg (der aus einer jüdischen Familie von Anwälten aus Krakau stammte (7)).

 

Zu dieser Zeit war General Nil in der ul. Rakowiecka inhaftiert, auf Befehl von Oberst Józef Goldberg, dem Direktor der Ermittlungsabteilung des Ministeriums für öffentliche Sicherheit, der den Nachnamen Różański(8)

 

Die Untersuchung führte Leutnant Kazimierz Górski (9) mit brutalem Missbrauch des wehrlosen Helden vom 21. Dezember 1950 bis zum 14. Juli 1951 durch. Er verurteilte ihn nicht Wahrheitsgemäß in einer gestellten Anklage der Zusammenarbeit mit Deutschland in Aufklärung von kommunistischen Zellen, GL- und AL-Einheiten sowie sowjetischer Partisanen. Diese Anschuldigungen wurden Ende Oktober 1951 vom jüdischen stellvertretenden Staatsanwalt der Generalstaatsanwaltschaft VR Polens Benjamin Wajsblech (10) unterzeichnet.

Er führte auch das letzte Verhör von General Fieldorf am 25. Juli 1951. Einige Monate später beschuldigte er „Nil“ vor dem Woiwodschaftgericht Warschau und forderte die Todesstrafe. Am 16. April 1952 befand ein Gericht (bestehend aus: der Vorsitzenden Maria Gurowska, geboren Zand (11), und den Laienrichtern Michał Szymański und Bolesław Malinowski(12)) General Fieldorf für schuldig, und verurteilte ihn zum Tode. Vier Tage später bestätigten die Richter des Obersten Gerichtshofs Igor Andreyev (stammte aus einer polnisch-russischen Familie13), Gustaw Auscaler (polnischer Anwalt jüdischer Herkunft14) und Emil Merz (stammte aus einer jüdischen Familie15) dieses Urteil. Vor dem Obersten Gerichtshof beschuldigte Paulina Kern (später Migrantin nach Izraell16) den polnischen Helden. Das Urteil über den „Nil” wurde am 24. Februar 1953 vollstreckt. Die Hinrichtung wurde von Staatsanwalt Witold Gatner(17) und dem stellvertretenden Direktor der Justizabteilung der Generalstaatsanwaltschaft Alicja Graff(18) überwacht.

 

 

Die Kriminellen wie Fajga Danielak (unter dem getarnten Namen Helena Wolińska), die das Blut des polnischen Generals an den Händen hatten, waren  später in parteiinnere PZPR-Streitigkeiten verwickelt, weswegen sie 1968 gezwungen waren VR Polen zu verlassen. Der Präsident der Republik Polen, Andrzej Duda, entschuldige sich bei den Juden und ihren Familien, die von den Kommunisten 1968 aus VR Polen vertriebenen worden sind, zu denen auch Helena Wolińska (19) gehörte.

 

Trotz der Tatsache, dass 67 Jahre seit dem grausamen Verbrechen der Verräter des polnischen Staates gegen die polnische Nation durch den sowjetischen Apparat vergangen sind, ist sich kaum jemand dieser schrecklichen Geschehnisse bewusst. Polen, das zum 100. Jahrestag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit auf der internationalen Bühne bespuckt wird, sollte eine internationale Aufmerksamkeit auf dieses unmenschliche Verbrechen ziehen.

Tłum. Alicja Picz

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